Ablauf und Dauer einer ISO-9001-Einführung
Vier Phasen, feste Termine, klare Zuständigkeiten. Diese Seite nennt Zeiträume, die wir in vergleichbaren Projekten tatsächlich erreichen.
Zeitplan
Die vier Phasen im Überblick
Angaben für einen Betrieb mit 10 bis 50 Mitarbeitenden und einem Standort.
- 1
Woche 1–2
Start und Bestandsaufnahme
Erstgespräch, Begehung, Sichtung der Unterlagen. Ergebnis: Maßnahmenliste mit Prioritäten und ein verbindlicher Terminplan.
- 2
Woche 3–8
Systemaufbau
Prozesse, Verantwortlichkeiten, Kennzahlen und Nachweise entstehen. Abstimmung in kurzen, festen Terminen statt Dauerbaustelle.
- 3
Woche 9–12
Internes Audit und Korrekturen
Vollständiges internes Audit, Bericht, Maßnahmen mit Fristen. Hier fallen die Punkte auf, die sonst im Zertifizierungsaudit auftauchen.
- 4
Woche 13–16
Zertifizierungsaudit und Zertifikat
Audit in zwei Stufen, Nachweis der Korrekturen, Zertifikatserteilung mit Terminplan für die Überwachungsaudits.
Nach Betriebsgröße
Wie sich die Dauer verschiebt
1–9 Mitarbeitende
8–12 Wochen
2 Termine vor Ort
Wenige Prozesse, kurze Entscheidungswege. Häufig ohne eigene QM-Rolle machbar.
10–49 Mitarbeitende
12–16 Wochen
2–3 Termine vor Ort
Mehr Schnittstellen zwischen Abteilungen, dafür meist vorhandene Prüfnachweise.
50 und mehr Mitarbeitende
16–24 Wochen
3–5 Termine vor Ort
Mehrere Standorte oder Schichtbetrieb verlängern die Auditzeit und die Abstimmung.
Interner Aufwand
Was das Projekt bei Ihnen kostet – in Zeit
Geschäftsführung
Rund zwei Stunden pro Woche: Entscheidungen zu Zielen und Verantwortlichkeiten, Freigabe von Dokumenten, Teilnahme an Managementbewertung und Audit.
Mitarbeitende
Ein bis zwei Gespräche pro Bereich, jeweils 45 bis 60 Minuten, plus eine kurze Einweisung vor dem Audit. Der Arbeitsalltag läuft parallel weiter.
Terminplan ist Teil des Angebots
Alle Termine stehen mit Datum im Angebot. Verschiebt sich etwas, aktualisieren wir den Plan schriftlich – damit niemand rät, wo das Projekt steht.Häufige Fragen
Zu Ablauf und Dauer
Wenn Prozesse bereits dokumentiert sind und Termine kurzfristig möglich sind, sind acht Wochen realistisch. Ohne bestehende Dokumentation planen Sie besser vier Monate ein.
Ja. Urlaubszeiten, Auftragsspitzen oder Umbauten lassen sich einplanen. Wir halten Zwischenstände fest, damit nach der Pause nichts doppelt gemacht wird.
Für Betriebe mit einem Standort typischerweise zwei bis drei Termine: Bestandsaufnahme, internes Audit und Zertifizierungsaudit. Alles andere läuft remote.
Fehlende Entscheidungen zu Verantwortlichkeiten und Termine, die kurzfristig verschoben werden. Beides klären wir zu Projektbeginn im Terminplan.
Nächster Schritt
Wunschtermin im Blick?
Wenn ein Auftraggeber ein Zertifikat zu einem festen Datum erwartet, rechnen wir rückwärts und sagen offen, ob der Termin zu halten ist.
Montag bis Freitag, 08:00–16:00 Uhr